• Bewerbung

    Prüfungsanforderungen

    Schuleintritte

    1. Schuljahr

    2. Schuljahr

  • Aktuelles,  Bewerbung

    Bewerben

    Aufnahmevoraussetzungen

    Als Voraussetzung für die Aufnahme an die Berufsfachschule für Musik mit dem Ziel einer zweijährigen Ausbildung muss mindestens ein bestandener Abschluss der Mittelschule vorliegen. Alle Bewerberinnen und Bewerber absolvieren eine Eignungsprüfung in Musiktheorie und im gewählten Hauptfach (Instrument oder Gesang). Für das Pflichtfachinstrument sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Da in der Regel mehr Bewerber die Eignungsprüfung bestehen als Ausbildungsplätze vorhanden sind, können nur die Bewerberinnen und Bewerber mit überdurchschnittlichem Erfolg in der Eignungsprüfung berücksichtigt werden. Eine Altersgrenze (Höchstalter) für die Ausbildung besteht nicht.

    Für den Eintritt in das Künstlerische Aufbaujahr gelten abweichende Zugangsvoraussetzungen: Die Bewerberinnen und Bewerber benötigen Abitur und müssen eine Eignungsprüfung auf deutlich höherem Niveau absolvieren. Außer dem gewählten Hauptfach (Instrument oder Gesang) sind Kenntnisse im Klavierspiel, Musikgeschichte, Formenlehre, Tonsatz und Gehörbildung erforderlich.

    Termininformationen für Bewerber

    Haben Sie sich zur Aufnahmeprüfung entschlossen, wählen Sie bitte einen Termin aus und übertragen Sie diesen in das Anmeldeformular. Die Bewerbung sollte spätestens 2 Wochen vor dem gewünschten Termin bei uns eingehen. Sie erhalten dann umgehend eine Einladung zu Ihrem Wunschtermin.

    Aufnahmeprüfungstermine für das Schuljahr 2019/20 

    Montag, 29.04.2019 – Montag, 24.06.2019 – Dienstag, 23.07.2019, jeweils 09.30 Uhr                                                                                

    Nach der Eignungsprüfung erhalten Sie so bald als möglich Nachricht, ob Sie:

    • die Prüfung bestanden haben und einen Schulplatz fest zugesichert bekommen,
    • die Prüfung bestanden haben und auf der Warteliste stehen oder
    • die Prüfung nicht bestanden haben.

    Wir empfehlen Ihnen folgende Literatur zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung:

    • Christoph Hempel – Neue Allgemeine Musiklehre (Schott Verlag) oder
    • Hermann Grabner – Allgemeine Musiklehre (Bärenreiter Verlag)

    Folgende Veranstaltungen bieten Ihnen die Möglichkeit, sich über die Max-Keller-Schule zu informieren:

    Dienstag, 23. Oktober 2018, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr Berufsinformationstag am König-Karlmann-Gymnasium Altötting, Kardinal-Wartenberg-Straße 30, 84503 Altötting

    Donnerstag, 25. Oktober 2018, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr Berufsinformationsabend der staatlichen Realschule Waldkraiburg, Franz-Liszt-Straße 51, 84478 Waldkraiburg

    Mittwoch, 30. Januar 2019, 19.30 Uhr Informationsabend der Max-Keller-Schule über die musikalische Berufsausbildung in Bayern / Aula 2. Stock, Kapellplatz 36, 84503 Altötting

    Samstag, 23. Februar 2019, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr “Tag der offenen Tür” der Max-Keller-Schule, Kapellplatz 36, 84503 Altötting

    Samstag, 16. März 2019, von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung für Berufsfachschulen für Musik in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung.

    Kapellplatz 36, 84503 Altötting

    Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich der Aufnahmeprüfung in den o.g. Fächern zu unterziehen. Wird die Arbeit mit mindestens der Note “gut” bewertet, gilt dieser Teil der Prüfung als bestanden an der Max-Keller-Schule.

    Anmeldung bitte über das Sekretariat der Max-Keller-Schule, 08671-1735 oder info@max-keller-schule.de.

    Freitag, 5. April und Samstag, 6. April 2019, von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr Bildungsmesse Inn-Salzach, in Mühldorf/Inn

  • Ausbildung

    Künstlerisches Aufbaujahr

    Ziel des künstlerischen Aufbaujahres ist es, jungen Absolventen der Berufsfachschule für Musik die Möglichkeit zu geben, bei besonderer Eignung und Leistung in der staatlichen Abschlussprüfung, in einem dritten Schuljahr die praktischen Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse zu vertiefen und damit die Studierfähigkeit entscheidend zu verbessern.

    Voraussetzungen sind:

    • ein Mittlerer Schulabschluss
    • im Abschlusszeugnis einer Berufsfachschule für Musik das Gesamtergebnis “gut” und
    • jeweils die Noten “gut” im instrumentalen oder vokalen Hauptfach, im Hauptfach Chorleitung/Ensembleleitung und im Pflichtfach Unterrichtsmethodik des Hauptfachinstruments oder des Gesangs in Grundzügen

    Unter bestimmten Bedingungen können auch externe Bewerber in diese Ausbildungsrichtung aufgenommen werden.

    • externe Bewerber müssen in einer Eignungsprüfung nachweisen, dass ihr instrumentales bzw. vokales Können und ihre theoretischen Kenntnisse dem Stand der staatlichen Abschlussprüfung einer Berufsfachschule für Musik entsprechen Anforderungen
    • externe Bewerber benötigen eine Hochschul- oder Fachhochschulreife
  • Ausbildung,  Fachbereiche

    Kirchenmusik

    Berufsbild

    Kaum ein anderer Musikberuf ist so vielseitig, wie der des Musikers im kirchlichen Dienst: Kirchenmusikalische Gestaltung verschiedener Gottesdienstformen mittels liturgischem Orgelspiel Chor- und Orchestermessen Bereicherung des Gemeindelebens durch Orgel-, Chor- und Instrumentalkonzerte. Chorarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Aufbau und Betreuung von verschiedenen Ensembles.

    Ausbildung

    Die Abteilung Kirchenmusik der Berufsfachschule für Musik in Altötting vermittelt in zweijährigem Vollzeitunterricht eine Ausbildung, die vornehmlich zur Übernahme verantwortlicher Aufgaben im Bereich der nebenberuflichen Kirchenmusik (C) befähigt.

    Die Ausbildung endet mit:

    • der Qualifikation zum Kirchenmusiker C
    • staatlich geprüfter Ensembleleiter

    Aufgrund des erfolgreichen Abschlusses der zweijährigen Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik wird bei überdurchschnittlichen Leistungen und dem Nachweis befriedigender Englischkenntnisse der Mittlere Schulabschluss verliehen. Damit wird die schulische Voraussetzung für eine Aufnahme an eine Hochschule für Musik erfüllt.

    Die Ausbildung ist praxisorientiert: Die Schüler gestalten einmal im Monat einen Schulgottesdienst; als künstlerisches Podium dienen die monatlichen Vortragsabende. Außerdem besteht die Möglichkeit, Orgeldienste in Altötting und Umgebung zu übernehmen. Die Schule selbst verfügt über 5 Übungsorgeln mit mechanischer Spieltraktur.

  • Ausbildung,  Fachbereiche

    Bairische Volksmusik

    Die Berufsfachschule für Musik in Altötting bietet als einzige Berufsfachschule für Musik eine Ausbildungsrichtung Bairische Volksmusik an.

    Der Leiter der Abteilung Bairische Volksmusik an der Max-Keller-Schule ist Maximilian Schmid. Ernst Schusser, Leiter der Volksmusikberatungsstelle des Bezirks Oberbayern und Dr. Elmar Walter vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege stehen der Schule als Fachberater zur Verfügung.

    Merkblatt-Bairische-Volksmusik

    Bereits seit 2002 wird an der Berufsfachschule für Musik, Max-Keller-Schule in Altötting, das Hauptfach „Bairische Volksmusik“ angeboten.

    Welche Inhalte werden speziell im Volksmusikseminar vermittelt?

    Theorie

    „Geschichte der Volksmusik“. Schriftliche Quellen über die Musikpraxis   im Volk und Notenhandschriften aus mehr als 200 Jahren stehen uns heute zur Verfügung. Nicht nur theoretisch, vielmehr auch durch eigenes Musizieren und geeignete Tonaufnahmen wird dieser Zeitraum von den Schülern erschlossen und  “Persönlichkeiten der Volksmusik“, Zeitgeschmack, Veränderungen, eben Tradition als Weiterentwicklung, vermittelt. Durch das Wissen um die volksmusikalischen Wurzeln wird eine umfassendere Sicht auf die gegenwärtige Musizierpraxis und  derzeitigen Vorlieben des Musikgeschmacks möglich.

    „Grundlagen musikalischer Volkskunde”. Dort werden verschiedenste Bereiche erfasst, die einem guten Volksmusikanten den Blick über das Instrument und die Volksmusik hinaus erlauben, nämlich zum Volkslied und –tanz. Im Unterricht werden Wissen, aktives Tun und Möglichkeiten der Weitervermittlung vermittelt, die dann auch bei öffentlichen Veranstaltungen „erprobt“ werden: z.B. bei einem Volkstanz auf dem Kapellplatz von Altötting oder bei einem Offenen Singen.

    Weitere Schwerpunkte des Theorieunterrichts sind unter anderem: Instrumentenkunde, Kennlernen verschiedener Literatur, Vorstellung diverser Veröffentlichungen, Geistliches Volkslied, Arrangement und Satztechnik oder Kompositionswerkstatt.

    Praxis

    Im Praxisunterricht werden die im Theorieunterricht vermittelten Kenntnisse erprobt und vertieft. Ein besonderes Anliegen ist es dem Leiter der Abteilung Volksmusik, Maximilian Schmid, dass neben der Kenntnis verschiedener Liedformen, Figurentänze etc. auch die Schönheit und Kraft des überlieferten Kulturguts erlebt wird, Ausgelassenheit und Bewegungsfreude beim Musizieren und Tanzen der altbairischen Tänze spürbar wird, dass das gemeinsame Tun zu einem gruppendynamischen und persönlichen Erlebnis wird. Lied, Musik und Tanz also nicht nur zur Pflege der Tradition, sondern als Mittel zur Steigerung von Lebenslust und –freude, als „Lebensmittel“.

    Wer leitet das Volksmusikseminar?

    • Leiter ist Maximilian Schmid MA
    • Aufgewachsenen in einer „Volksmusikfamilie“
    • Studium Instrumental- und Gesangspädagogik, Abschluss 2013 Universität Mozarteum Salzburg „Master of Arts“ mit Auszeichnung
    • Zahlreiche Seminararbeiten sowie Masterarbeit im Bereich Volksmusik
    • Aktiv als Musikant bei der „Wirtsstubenmusik“, „Ziachduo Auer/Schmid“ tätig
    • mehrjähriges Mitglied der „Salzburger Saitenbläser“ und des Ensembles des Salzburger Adventssingens im großen Festspielhaus
    • Unterrichtserfahrung als Lehrer im Privatunterricht und staatlichen Musikschulen
    • Dozent bei mehr als 20 verschiedenen Volksmusikseminaren in Bayern, Tirol, Salzburg, Steiermark und Niederösterreich
    • Mehrjähriges Jurymitglied beim „Traunsteiner Lindl“
    • Tätigkeit in klassischen Sinfonieorchestern, u.a. bei den Salzburger Festspielen
    • Zahlreiche CD, Radio- und Fernsehproduktionen

    Was ermöglicht eine Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Altötting?

    Der Besuch der Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik in Altötting eröffnet seinen Absolventen zahlreiche Möglichkeiten.

    • Zweijähriger Besuch
    • Erreichen des mittleren Bildungsabschlusses
    • Anerkannte Berufsausbildung – ermöglicht den Besuch der Berufsoberschule (BOS)
    • Grundlage für eine zweijährige Weiterbildung zum Haupt- oder Realschullehrer im Fach Musik und Informationstechnologie
    • Vorbereitung für Studien an Musikhochschulen
    • Dreijähriger Besuch
    • Lehrbefähigung an Musikschulen

    Eindrücke aus dem Schulalltag

    Josef Steinbacher, Schüler an der Berufsfachschule für Musik in Altötting mit Hauptfach Volksmusik Diatonische Harmonika/ Akkordeon, berichtet …

    „Ich bin auf die Berufsfachschule für Musik nach Altötting gegangen, da ich seit meiner Kindheit sehr gerne Musik mache. Ich habe hier die Möglichkeit mich musikalisch weiter zu entwickeln und kann so mein Hobby zum Beruf machen.

    Im Fach Volksmusik hat man nicht nur geschichtlichen Unterricht. Man lernt auch praktische Dinge, wie Stücke für typische Besetzungen zu arrangieren oder Lieder analysieren. Außerdem wird im Unterricht auch sehr viel gemeinsam in verschiedenen Besetzungen musiziert.

    Durch die monatlichen Vortragsabende hat man auch immer die Möglichkeit das Gelernte einem Publikum zu präsentieren. In der Schule herrscht ein sehr gutes Klima zwischen den Schülern und auch Lehrern, dadurch bilden sich immer wieder sehr gute Freundschaften.“

    Informationen zum Besuch der Berufsfachschule für Musik in Altötting, mit oder ohne Schwerpunkt Volksmusik, können jederzeit gerne eingeholt werden unter

    08671/1735 oder www.max-keller-schule.de. Gerne können Sie auch den Unterricht in den Volksmusikfächern probeweise besuchen. Erkundigen Sie sich unverbindlich bei uns.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Volksmusiktermine der Berufsfachschule für Musik:    

    Mittwoch, 30. Januar 2019, 19.30 Uhr Informationsabend zur musikalischen Berufsausbildung in Bayern

    Samstag, 23. Februar 2019, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr “Tag der offenen Tür” der Max-Keller-Schule mit zahlreichen Beiträgen der bairischen Volksmusik

    Dienstag, 21. Mai 2019, 19.30 Uhr Volkstanz auf dem Kapellplatz mit Max Schmid und dem Volksmusikseminar der Max-Keller-Schule

  • Unser Schulalltag

    Aus dem Schulalltag

    Das John-Cage-Projekt – 29.04.2018

    Heute – alles mal ganz anders als sonst.
    30 geladene Gäste, 14 Akteure,
    bespielt werden 5 Räume im Schulgebäude – oder soll ich sagen informationsreich bestückte Wandelhallen?

    Die Stühle in der Aula stehen zweireihig rechts und links von einem Mittelgang, sodass die Leute sich anschauen können – müssen?- -face to face sozusagen –

    Es beginnt – Matinée 11:30 Uhr

    Gong

    Stimmengewirr – Namen von Menschen, die eng waren mit John Cage, die er getroffen hat auf seinem Lebensweg.

    Gong

    Orgelklänge – “Souvenir” – der Chef selbst spielt – feine, sich wiederholende Melodien – Cluster – etwas Mahnendes im Pedal – Klänge, die sich einbrennen.
    Haben wir nicht gelernt: Wiederholung ist ein Stilmittel?

    Wieder ein Gong … Stille … aus dem Treppenhaus schwebt eine feine, klare Stimme in den Raum, singt eine schöne Melodie … Pause … sollen wir klatschen? – da kommt sie wieder, hüllt uns ein, lässt uns lauschen … Pause … lauschen in die Stille … und wieder beginnt das elegische Lied, nimmt uns ein, hat was Engelsgleiches – Stille – jetzt nichts mehr.

    Das lebendige Programmheft erzählt uns, dass Ernst Jandl das Buch “Silence” von John Cage ins Deutsche übertragen hat. So bekommt auch Jandl einen Platz in diesem Projekt.
    Drei Personen – “DER UND DIE”, ein kleines Drama – eindrücklich in Bewegung und Szene gesetzt. Am Ende gewinnt das “UND”.

    Dann wandeln alle weiter ins nächste Zimmer.
    Stücke für “prepared piano” – schlagzeugartige Klänge entfleuchen dem Flügel, aus dem sonst Harmonien von Mozart und Chopin tönen. Die Leute fragen: “Wie ist der Flügel präpariert worden?”, “Wie genau sind die Vorgaben von Cage?”. Die Pianisten geben kundig Auskunft.

    Nun weiter – ein Stockwerk höher – eine Performance mit 12 Gegenständen. Wortfetzen – verschiedene Sprachen – körperliches Gestalten – der Parameter Dynamik wird bis in jeden Winkel ausgenutzt.

    Wieder ein Jandl – Wort im Wort – Buchstabensalat – abspreizende Anfänge und Enden.

    Dann 4’33
    Die Leute dürfen die Länge des 1. Satzes auswürfeln. Aleatorik – auch was, das wir vorher vielleicht nur aus Asterix kannten, nun aber mit John Cage verbinden. Alea iacta est!

    Und dann … Stille … lauschen … warten … etwas erwarten … runterkommen.
    Stille kann einen auch ganz schön fordern und anstrengend sein.

    Dann Edgar Allen Poe – “der Rabe”.
    Was hat dieser in einem Cage-Projekt zu suchen, werden Sie sich fragen. Und tatsächlich hat Cage Gedichte von Poe vertont.

    Der Text wird nicht nur gelesen, die düsteren Worte werden von sechs Personen mitgebaut – aufgebaut – sichtbar gemacht. Vogelartige Bewegungen der Körper, ein Thron entsteht, auf dem der Rabe Platz nimmt. Die Seele wird umzingelt … nimmermehr……………………….

    Wieder wird der Raum gewechselt, Notenmaterial gezeigt, es werden Fragen gestellt, Besonderheiten für die Stimme aufgezeigt – sicher kein Belcanto!

    Die letzten zwei Stücke.

    Neun Minuten “Aria”. Die Sängerin mit gefühlt tausend Stimmen – mal jazzig – mal opernhaft – mal grauslich ächzend – mal Königin der Nacht – mal unerträglich laut – mal voller Babylachen.
    Das fasst an, dringt in die Psyche ein. Schön oder nicht – auf alle Fälle nachhaltig.

    Das letzte Stück “The wonderful widow of eighteen springs” besänftigt uns wieder, die Stimme der Sängerin malt Bilder von Moos, Nacht und Einhörnern. Dazu ein geschlossenes Klavier auf dem geklopfte Pattern das hölzerne Element des Waldes suggerieren.

    Applaus – lang und mächtig – das Publikum gibt Feedback – Gespräche, die sich später bei einem Glas Sekt noch lange fortsetzen.

    Nicht, dass ihnen von dem Gehörten alles gefallen hätte, aber es hat sie angepackt – angefasst – erschüttert – provoziert – hat Fragen aufgeworfen im Innern.
    Ist das nicht auch eine der Aufgaben von Kunst?
    Ein Herr meinte, er würde die ganze Aufführung morgen gerne noch einmal sehen. Und die Künstler haben fasziniert, haben überzeugt, dürfen Bewunderung einheimsen.

    Und wir –die Künstler, wir – die Akteure haben mit dieser Produktion unser Bewusstsein weit aufgemacht. Bewusst Dinge anders angehen! Nicht gleich mit Gegenwehr: “Das gefällt mir nicht!” oder “so ‘n Scheiß!” – nicht alles abtun was fremd erscheint, sondern einen zweiten, dritten Blick riskieren, diskutieren, verstehen, eine Faszination, einen Flow erleben mit einer Musik, die gestern noch so weit weg schien.

    Und den immer wieder zitierten Satz: “Eine Pause ist ein musikalisches Element und muss gefüllt sein”, haben wir bis zum Zerreißen gespürt, haben wir körperlich erfahren.

    Das bleibt; und ein tolles Team, das sich aufgemacht hat etwas Neues zu entdecken.

    Anselm Ebner, Orgel

    Manfred Grimme und Michael Mairhofer, Klavier,

    Sabine Schütz mit ihrer Gesangsklasse: Raphaela, Jojo, Cécile, Jenny, Michi, Sebastian, Agnieszka, Saki und Lisa

    und Peter, das lebendige Programmheft.

     

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    Workshop Gitarre am Samstag, den 06.05.2017 mit Ian Melrose (Schottland), Soig Sibéreil (Bretagne), Dylan Fowles (Wales).

    “Das war einer der schönsten Workshops, bei denen ich dabei sein durfte. Drei ausgezeichnete Musiker, in deren Arbeit wir Einblick nehmen durften.

    Ich war in der Gruppe um Soig Siberil, er hat uns viele ”Riffs” und die dazugehörigen Fingersätze und Akkorde beigebracht. Wir hatten viel Spaß,  haben viel gelacht und viel, viel gespielt. Der perfekte Abschluss war das Abendkonzert im Stadtsaal in Neuötting.

    Heute hat mir Soig die Noten per E-Mail zukommen lassen, und jetzt wird geübt.”

    Karin

     

     

    Hausfortbildung für Schüler und Lehrkräfte der Max-Keller-Schule am Dienstag, den 11.10.2016, von 09.45 Uhr bis 13.00 Uhr. Referentin: OStDin i.R. Ursula Ankert  

    Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg (1934-2015)

    Rosenbergs Grundüberzeugung: „Ich glaube, dass die Freude am einfühlsamen Geben und Nehmen unserem natürlichen Wesen entspricht.“

    Aus dieser Grundüberzeugung ergibt sich für ihn die Frage: Wie können wir es vermeiden, auch in sehr schwierigen Situationen die Verbindung zu dieser einfühlsamen Natur zu verlieren und uns (im weitesten Sinn) gewalttätig und ausbeuterisch zu verhalten?

    Als Antwort darauf entwickelt Rosenberg das Modell der Gewaltfreien Kommunikation. Dabei geht er von folgenden Voraussetzungen aus:

    Alle Menschen haben gemeinsame Bedürfnisse, z.B. das Bedürfnis nach Entspannung, nach körperlicher Unversehrtheit, nach Liebe, nach Wertschätzung, nach Verlässlichkeit…

    Diese Bedürfnisse sind positiv und stehen zueinander nicht im Konflikt.

    Im Konflikt zueinander können aber die Strategien stehen, mit denen wir unsere Bedürfnisse erfüllen wollen (z.B.: Zwei Personen wollen nach einem anstrengenden Arbeitstag den Abend miteinander verbringen und sich dabei entspannen. Dies bedeutet für die eine Person, Musik zu hören, für die andere, sich sportlich zu betätigen.)

    Da es meistens mehrere Strategien gibt, um ein Bedürfnis zu erfüllen, ist es wichtig, gemeinsam eine Strategie zu finden, die sowohl dem eigenen Bedürfnis als auch dem Bedürfnis des Gegenübers gerecht wird.

    Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation zeigt einen Weg auf, wie wir unsere Bedürfnisse so erfüllen können, dass die Strategien, die wir einsetzen, sowohl uns selbst als auch dem Gegenüber gerecht werden und so für beide Seiten das Leben reicher und schöner wird. Dieses Verhalten gilt gegenüber allen Menschen – unabhängig von Alter, Abstammung, Religion…

     

    ***

    „Zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Gemeinde“

    Hochwertiges Konzert der Max-Keller-Berufsfachschule für Musik in der Stiftspfarrkirche

    Altötting. Drei sakrale Werke aus Barock und Klassik haben das Gesangsensemble und der Schulchor der Max-Keller-Schule am Sonntag in der gut gefüllten Stiftspfarrkirche zu Gehör gebracht. Den Beginn machte das Gesangsensemble unter der Leitung von Direktor Anselm Ebner mit der Motette „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz“ von Andreas Hammerschmidt und der sogenannten „Piccolomini-Messe“ von Wolfgang Amadé Mozart. Hier überzeugte – wie schon so oft – die hohe Professionalität des gerade mal 17-köpfigen Ensembles mit exakten Einsätzen, ausgewogenem Klang und fein abgestimmter Dynamik.

    Es folgte der Schulchor unter der Leitung von Manfred Grimme mit dem Hauptwerk des Abends – dem „Te Deum laudamus“ von Marc Antoine Charpentier. Als Fanfare bei Fernsehübertragungen im Rahmen der Eurovision ist die Ouvertüre allgemein bekannt, doch es lohnt sich, das Werk einmal in voller Länge zu hören. Insbesondere die Solisten Julia Gromball (Sopran), Elke Ebner (Sopran), Janna Fährmann (Alt), Dr. Franz Krähschütz (Tenor) und Hans Joachim Bernhart (Bass) konnten in den oftmals sehr anspruchsvollen Soli glänzen. Erwähnung verdient jedoch auch die hervorragende Leistung von Instrumentalisten und Chor, die der unwissende Zuhörer wohl kaum als Schüler identifizieren könnte.

    Insgesamt zeigte sich wieder einmal, welchen Schatz Altötting mit der Max-Keller-Schule beheimatet. Dass die Schüler und Lehrer getreu dem Motto von Johann Sebastian Bach „zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Gemeinde“ musizierten, belohnten die Konzertbesucher mit lang anhaltendem Applaus und großzügigen Spenden in die bereitgestellten Körbe. – Maria Stemmer

     

    ***

    “Einen solch tollen Jahrgang haben wir ganz selten”

    28 Musikerinnen und Musiker an der Max-Keller-Berufsfachschule verabschiedet – Sieben Staatspreisträgerinnen

    Altötting. “Das war eine wahnsinnig tolle Gemeinschaft, fast wie ein geschützter Raum. Gemeinsam haben wir alles erlebt. Wir haben gelacht, geweint, uns gestritten und wieder versöhnt. Danke an alle, die uns begleitet haben. Ein besonderer Dank an Herrn Ebner. Ohne ihn würde es diese Schule nicht geben.”

    Besser als Anna Bachleitner, die Schülersprecherin an der Max-Keller-Berufsfachschule für Musik in Altötting, konnte die Empfindungen der Abschlussklasse niemand ausdrücken. 28 begeisterte, leidenschaftliche und teilweise nicht mehr ganz so junge Musiker sagten am Samstagnachmittag sehr emotional “Servus”. Sie taten dies mit Umarmungen für ihre Lehrer und garnierten die Feier mit ausdrucksstarken Proben ihrer musikalischen Künste.

    “Einen solch tollen Jahrgang haben wir ganz selten”, freute sich Schulleiter Anselm Ebner. Er lobte das große Musiktalent und das beeindruckende Verständnis für den Musikaufwand. Der Lohn ließ nicht auf sich warten. MdL Ingrid Heckner, selbst engagierte Vertreterin dieser Berufsfachschule, strahlte mit dem Rest im Saal um die Wette, als sie gleich sieben Staatspreise überreichen durfte. Diese besondere Ehre wurden den Künstlern zuteil, die ihre Prüfung mit einem Notenschnitt von besser als 1,5 abschlossen. Angeführt von ihrer Besten Irmengard Sax (Querflöte), holten sich noch Anna Bachleitner, Vera Decke, Anna-Lena Gerbl, Theresa Liebl, Dr. Raphaela Schünemann und Magdalena Weindl die von Regierungspräsident Christoph Hillenbrand unterzeichneten Urkunden ab. 90 Prozent der Absolventen beginnen nach Aussage des Schulleiters Hochschulstudien.

    Wie weit es die “Botschafter unserer Region und dieser Schule” bringen können, zeigte das von Landrats-Stellvertreter und 3. Bürgermeister Konrad Heuwieser angeführte Beispiel von Uli Hofbauer. Die Barocksopranistin eroberte mit ihrer Stimme die Welt und kehrt jetzt ans Mozarteum nach Salzburg mit einem Lehrauftrag zurück.

    Schulleiter Anselm Ebner fasste die Entwicklung der vergangenen Jahre zusammen. Er zeigte auf, dass Volksmusik wieder im Kommen sei. Auch die Harfe ziehe wieder mehr Interesse auf sich. Die Berufsfachschule hat zurzeit 55 Schüler, die in zwei bzw. drei Jahren ihren Abschluss meistern. Das Angebot an Instrumenten ist bunt. Es erstreckt sich vom Schlagzeug über Oboe bis hin zu Hackbrett und der “Ziach”. Dass es dieses Angebot überhaupt noch gibt, ist dem Förderverein zu verdanken, der sich seit 2006 intensiv um die Finanzierung der Schule kümmert.

    Erich Lohwasser, der Vorsitzende des Trägervereins, begeisterte mit seiner emotionalen Werbung für die Absolventen: “Diese Abschlussklasse steht für 28-mal kulturelle Kompetenz, 28-mal Leistung, 28 Botschafter unserer Schule und 28-mal Durchhaltevermögen. Wir vom Verein können nur im Hintergrund wirken, dass diese Möglichkeiten auch so bleiben.” Ingrid Heckner beschrieb diese Schule als Kleinod und zitierte Franz Schubert: “Wer die Musik liebt, wird nie ganz unglücklich sein.”

    Außerordentlich erheiternd war das Abschiedsfinale, welches von der 10. Klasse gestaltet wurde. Ameilie Warner schrieb eine augenzwinkernde Geschichte, in der alle 28 Absolventen vorkamen. Georg Franz las diese mit einem Schuss Humor, der vielen Tränen des Lachens in die Augen trieb. Am Ende des Abschiedstages sangen Theresa Liebl, Anna Maria Schlederer, Irmengard Sax und Georg Windbühler, die an der Harfe von Ruth Feldschmidt begleitet wurden, einen letzten Gruß. “A ganze Weil” unterstrich die wieder belebte Begeisterung für die Volksmusik. Zuvor umrahmten Nicole Brecht (Querflöte), Hedwig Schmeidl (Harfe), Anna Maria Schlederer (Harfe), sowie Anna Fellner, Anna Bachleitner, Clarissa Reif (alle Gesang) den Abend mit weiteren musikalischen Gustostückchen.− uli

  • Über uns

    Altötting

    Altötting hat ca. 12.500 Einwohner und liegt etwa 90 km östlich der Landeshauptstadt München. Die Stadt befindet sich an der Eisenbahnstrecke Mühldorf-Burghausen mit Anschluss nach München, Rosenheim, Traunstein, Freilassing, Passau, Landshut.

    Die Kreisstadt Altötting – als “Herz Bayerns” gerühmt – ist durch ihre Geschichte und durch ihre Jahrhunderte alte Tradition als Wallfahrtsstadt sehr geprägt.

    Neben Altötting bieten auch die nahe gelegenen Orte Burghausen und Mühldorf reiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des kulturellen Erlebens.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.altoetting.de

  • Über uns

    Lehrkräfte

    Bartos, Anja: Violine

    Begert, Roman, OStR: Sozialkunde

    Betz, Erasmus: Musik und Bewegungserziehung, Elementare Musikpädagogik

    Breitsameter, Thomas: Violine und Viola – www.astimegoesby.de

    Gaggia, Monika: Violoncello,  www.monikagaggia.com

    Dimetrik, Wolfgang: Akkordeon und Musikpädagogik – www.wolfgang-dimetrik.com

    Diny, Josef: Computer und Musikalische Gestaltung

    Grimme, Petra: Gesang und Stimmbildung/Sprecherziehung

    Foto: Markus Schmuck

    Kesting, Anno: Schlagzeug

    Kopp, Simone, StRin: Deutsch

    Kraus, Sabine: Harfe – www.harfenkunst.de

    Ladenburger, Irmtrud: Blockflöte, Pflichtfach Klavier

    Markert, Uwe: Gitarre, Gehörbildung, Rock/Pop/Jazz, Unterrichtsmethodik, Instrumentenkunde

    Schmid, Maximilian: Volksmusikseminar, diatonische Harmonika – www.maximilian-schmid.com

    Schütz, Sabine: Dipl. Bewegungspädagogin Franklin-Methode, Gesang und Stimmbildung/Sprecherziehung – www.franklin-methode.ch

    Schwaiberger, Hugo: Blechblasinstrumente, Gehörbildung

    Storck, Elena: Hauptfach Klavier, Korrepetition, Kammermusik

    Überacker, Ulrike: Querflöte, Pflichtfach Klavier

    Wagenbauer, Johann: Kontrabass

    Weißl, Ingrid, Pastoralreferentin: Religion/Ethik, Liturgik – www.weissls.de

    Dr. Walter, Elmar: Gastvorlesungen über Geschichte und Literatur der bairischen Volksmusik und Grundlagen musikalischer Volkskunde – www.heimat-bayern.de

    Wenicker-Kuhn, Ulrike: Hackbrett