„Üben im Flow“ – ein Workshop mit Andreas Burzik

Kursinhalt

Jeder Musiker kennt diese schönen Momente: Man taucht vollkommen ein in das, was man tut, nichts lenkt mehr ab, alles gelingt fließend und ohne Anstrengung, wir spüren: „Es“ spielt“! Üben im Flow ist eine für alle Instrumente und Gesang geeignete Übemethode, die hohe Konzentration mit Spiel- und Experimentierfreude verbindet. Sie bringt Leichtigkeit, Spaß und Kreativität in die Erarbeitung schwieriger Stücke oder Passagen. Üben und Musizieren sind nicht länger getrennt, sondern verschmelzen in einer spannenden, von den Sinnen geleiteten Entdeckungsreise, die das Geübte tief im Körper verankert. Die Methode füttert unser „implizit-prozedurales“ Wissenssystem, in dem komplexe Fähigkeiten wie z.B. Fahrradfahren gespeichert sind, mit genau den richtigen Informationen. Was im Flow erarbeitet wird, wird zum inneren Besitz und kann im Konzert dann leicht wiederholt werden.

Wichtige Aspekte der Methode sind:

  • ein besonderer Kontakt zum Instrument
  • die Entwicklung eines speziellen Klangsinns
  • das Gefühl der Anstrengungslosigkeit im Körper
  • der spielerische Umgang mit dem Studienmaterial

Weitere Seminarthemen:

  • Flow im Unterricht – Leitlinien eines flow- und körperorientierten Unterrichtsstils
  • Üben im Flow und Synergetik – Wie funktioniert Selbstorganisation?
  • Zur Neurobiologie von Flow-Erfahrungen – Was passiert im Gehirn, wenn Musiker im Flow sind?

Wer kann teilnehmen?

Der Kurs richtet sich an professionelle MusikerInnen, MusikpädagogInnen, StudentInnen und interessierte Laien. Sie sollten die Neugierde und die Bereitschaft mitbringen, ungewöhnliche und spielerische Wege im Umgang mit dem eigenen Instrument bzw. der Stimme zu erproben.

Die Teilnehmer sollten ihr Instrument und die Noten von ein oder zwei Stücken mitbringen, an denen sie arbeiten möchten. Es reicht jeweils eine kurze Passage von 2-3 Zeilen. Da es nicht ums Vorspielen geht, ist eine besondere Vorbereitung dieser Stellen nicht notwendig!

Dipl. Psych. Andreas Burzik

  • Studium der Musik mit Hauptfach Violine an der Hochschule für Künste Bremen von 1979 bis 1983.
  • 1993 bis 2000 Studium der Psychologie mit den Schwerpunkten Klinische Psychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Bremen.
  • Wissenschaftliche Studie über „Flow-Erfahrungen bei Orchestermusikern“, veröffentlicht in „Das Orchester“, Januar 2002.
  • Ausbildung in Integrativer Körperpsychotherapie und körperorientierter Traumtherapie.
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).
  • Seit 1995 Entwicklung einer Körper- und Flow-orientierten Übemethode für alle klassischen Instrumente und Gesang Üben im Flow.
  • Zahlreiche Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften, Vorträge, Seminare und Workshops zu den Themen Üben im Flow; Unterrichten ohne Erschöpfung und Lampenfieber in den USA, Europa, Russland, Australien und Neuseeland.
  • Eigene Forschung zur Neurobiologie von Flow-Zuständen in Zusammenarbeit mit der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Eine Veranstaltung des Tonkünstlerverbands Bayern e.V. mit der Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik Altötting

Wo: Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik
Wann: Samstag, 10.11.2018, von 09.30 Uhr bis 17.30 Uhr 

Die Kursgebühr beträgt Euro 65,-. 

Für Schüler und Lehrkräfte der Berufsfachschule für Musik Euro 40,-.

 

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Dienstagskonzert und Vortrag mit Maria Dorner-Hofmann (Blockflöte)

Außer Werken von Johann Sebastian Bach sind in diesem Programm Stücke zeitgenössischer japanischer und koreanischer Komponisten zu hören, die stark von der traditionellen ostasiatischen Musik beeinflusst sind. Die deutsche Barockmusik und asiatische Musik unterscheiden sich fundamental, nicht nur bezüglich Instrumentierung, Tonsystemen etc., sondern auch z. B. im Hinblick auf Formkonzepte, Schönheitsverständnis oder musikalische Rhetorik. Dennoch gibt es auch große Gemeinsamkeiten: die transzendente Ausrichtung, der Glaube an überirdische Inspirationsquellen, die Sichtweise der Musik als Abbild der kosmischen Ordnung, das Streben nach der alles umfassenden Einheit.

Den Erlös (auch aus anderen Konzerten im Jahr 2018) möchte ich übrigens diesmal für ein Bistum im Amazonas spenden, das die Indianer dort unterstützt (wir werden im Sommer einige Wochen dort verbringen). Das Ganze wäre also ein Benefizkonzert.

Maria Dorner-Hofmann studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg Blockflöte bei Irmgard Maria Tutschek, Carin van Heerden und Dorothee Oberlinger sowie Klavierpädagogik bei Klaus Kaufmann (alle Diplome „mit Auszeichnung“). Ergänzt wurde ihre Ausbildung durch zahlreiche Meisterkurse bei Han Tol, Matthias Weilenmann, Pedro Memelsdorff, Paul Leenhouts und anderen. Sie konzertiert regelmäßig im In- und Ausland mit verschiedenen Ensembles, zum Beispiel mit dem Cembalisten Christian Brembeck, mit dem „Duo Epices“ (Blockflöte/Harfe), mit dem Trio „Les Rossignols“ (Sopran/Blockflöte/Harfe) und mit „TWO“ (Duo für interkulturelle und experimentelle Musik) sowie als Solistin. Im November 2006 gewann sie beim „Internationalen Wettbewerb für Blockflöte solo“ im österreichischen Feldkirch den ersten Preis und den Publikumspreis. Maria Dorner-Hofmann unterrichtet derzeit privat in Eggenfelden und seit 2007 an der Universität Mozarteum in Salzburg.

www.mariahofmann.com

Wo: Aula der Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik
Wann: Dienstag, 24. April 2018, 19.30 Uhr 

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Schulkonzert der Max-Keller-Schule

Schulkonzert der Max-Keller-Schule am Sonntag, den 10. Juni 2018, um 17.00 Uhr in der Stiftskirche St. Philippus und Jakobus Altötting.

Es musizieren Chor, Solisten und Instrumentalisten der Max-Keller-Schule.

Zur Aufführung gelangt die Kantate 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ von Johann Sebastian Bach sowie die Messe in A für Soli, Chor und Orchester  von Cesar Franck.

Der Eintritt ist frei, um einen Unkostenbeitrag wird gebeten.

 

Wo: Stiftskirche St. Philippus und Jakobus in Altötting
Wann: Sonntag, 10. Juni 2018, um 17.00 Uhr 

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Absolventengottesdienst der Max-Keller-Schule

Mit der Messe in B von Franz Schubert für Soli, Chor und Orchester. Die Messe wird derzeit von den Absolventen der Max-Keller-Schule einstudiert und von ihnen auch aufgeführt.

 

Wo: Stiftskirche St. Philippus und Jakobus in Altötting
Wann: Samstag, 21. Juli 2018, um 16.00 Uhr 

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