mit Claus Freudenstein (Kontrabass) und Thomas Hartmann (Klavier).

Kurzum – Ein Konzert der Extraklasse und ein echtes Hörerlebnis für Beethoven Verehrer wie auch für Rockmusikfans. So schreibt der Berchtesgadener Anzeiger über das Soloprogramm des Kontrabassisten Claus Freudenstein. Und die Süddeutsche Zeitung bezeichnet Freudenstein, der sich als Erfinder des „Freudenstein-Minibass“ und des international auftretenden Quartetts „The Bassmonsters“ einen Namen machte, gar als „einen der engagiertesten Kontrabassisten der Welt“. 

Beim Dienstagskonzert in Altötting bringt Freudenstein zusammen mit Thomas Hartmann am Piano sein Programm „Crossing borders“ – grenzüberschreitende Musik für Kontrabass und Klavier zu Gehör.

Dabei werden Grenzen nicht nur im musikalischen, sondern auch im geographischen und kulturellen Sinne überschritten – und führen zusammen. So wurden alle Werke des Abends von Komponisten aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen für Freudenstein entweder komponiert oder arrangiert.

Premiere feierte „Crossing borders“ im Space Museum in Hong Kong. Weitere Aufführungen erfuhr  das Programm in Europa, Asien, den USA , Mexico,  Spanien, Portugal sowie in Guatemala und Honduras. Als Höhepunkte sind dabei die Auftritte bei der Convention der „International Society of Bassists in New York und im weltberühmten Music Club „Whisky a GoGo“ in Los Angeles zu nennen.

Highway Star“ von Deep Purple trifft auf das „Ave Maria“ von Piazolla. Und „Sweet Child o’mine“ von Guns´n Roses erstrahlt mit Kontrabass und Klavier in neuem Glanz – Die Besetzung mit Solokontrabass und Klavier bringt ungeahnte instrumentalen Farben zum leuchten.

Claus Freudenstein ist Kontrabassist, E-Bassist und Lehrer für diese beiden Instrumente.

Er begann seine musikalische Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Altötting und studierte anschließend Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater in München sowie am Richard-Strauß Konservatorium in München. Sein E-Bass Studium absolvierte er an der BSM ebenfalls in München. 

Claus Freudenstein ist Gründer des Kontrabass Quartetts „The Bassmonsters“, das Europäische Spitzenbassisten zusammenführt und dem Kontrabass Spiel eine neue Dimension gibt. Die Veröffentlichung der CD „The Bassmonsters – Classic meets Rock“ belegt dies eindrucksvoll. Auch in seinem Soloprogramm widmet er sich dieser Thematik intensiv.

Die Entwicklung des „Freudenstein-Minibass“ und die Publikation seiner Bücher machen Claus Freudenstein zu einem international führenden Kontrabass-Pädagogen. Workshops zu diesem Thema führten ihn nach Hong Kong, Taiwan, Mexico, Portugal, Spanien, England und in die USA.

Claus Freudenstein ist Organisator/Künstlerischer Leiter der Bayerischen Basstage und „Director on the Board“ der International Society of Bassists.

Sein vielseitiges musikalisches Schaffen führte ihn in den letzen Jahren mit vielen Musikern, Ensembles und Institutionen der Internationalen und heimischen Szene zusammen. 

www.claus-freudenstein.de ; www.bassmonsters.de ; www.minibass.com  

Thomas Hartmann begann 1986 sein Studium am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Benedikt Koehlen (Hauptfach Klavier) und Elmar Schloter (Zusatzfach Orgel) und schloss 1990 mit der Musikreifeprüfung ab. Es folgten Meisterkurse u.a. bei Jürgen Uhde, Ferenc Rhados (Klavier) und Christian Rieger (Cembalo). 2000 wurde ihm von Liselotte Orff die Carl-Orff-Medaille verliehen.

Als Kammermusik-Pianist in verschiedenen Ensembles (Ensemble Amphion), als begehrter Duo-Partner und Liedbegleiter ist er stets ein einfühlender und impulsgebender Musiker. In den letzten Jahren beschäftigte er sich vermehrt mit der Aufführungspraxis „Alter Musik“ und dem Spiel auf historischen Instrumenten (Cembalo, Clavichord).

Seine Leidenschaft für Jazz und improvisierte Musik konnte er in den Jazz-Formationen „Nimm Dry“, „Bellman Bande“, „Hartmann-Karger-Schöftenhuber Trio“ und in dem Spanisch-Rock-Ensemble „All Extasy“ virtuos ausleben. 2008 war er Keyboarder einer Musical-Produktion am Deutschen Theater, München.

Sein umfassendes kompositorisches Oeuvre reicht von Symphonischen Werken (Solo- Konzerte), verschiedensten kammermusikalische Besetzungen (vom Duo bis Dezett) über Jazz-Band Kompositionen bis zu Musiktheater Produktionen.

Inzwischen werden seine Werke bei namhaften Festivals wie z.B. Chiemgauer Musikfrühling, Traunsteiner Sommerkonzerte, Oberbayerische Kulturtage, Musiksommer zwischen Inn und Salzach oder Jazzweekend Regensburg gespielt.

www.thomashartmann-piano.de

Wo: Aula der Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik
Wann: Dienstag,  27. Februar 2018, 19.30 Uhr 

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